Eastin Grand Sathorn

15 Dinge, die du über Bangkok wissen solltest

Hello Bangkok

Ich bin endlich da. Die schwüle, aufgestaute Hitze schlägt mir ins Gesicht und der Geruch von gebratenem Fleisch und Gemüse, Kanal und Großstadtdschungel steigt mir in die Nase. Ich bin überwältigt von den vielen Lichtern, den unzähligen Autos, Mopeds und Menschen auf der Straße vor mir und ein bisschen geflasht von dem Lärm. Willkommen in Bangkok.

Es ist besser, bunter, lauter und schöner als ich es mir vorgestellt habe, aber es gibt viele Dinge, die man verstehen, lernen und am eigenen Leib erfahren muss, wenn man davor noch nie in Bangkok, beziehungsweise allgemein im asiatischen Raum unterwegs war.

Daher findet ihr nachfolgend meine 15 Dinge, die man unbedingt über Bangkok wissen sollte.

15 Dinge, die man über Bangkok wissen sollte

 

#1

Die Fortbewegung in Bangkok ist recht einfach und es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, an sein Ziel zu kommen. Zum Beispiel in Form der BTS Skytrain. Es gibt 2 unterschiedliche Linien, die einen Teil der Stadt abdecken und mit denen man sich einfach und schnell über den Straßen hinwegbewegen kann. Bei mehr als 3 Fahrten empfiehlt sich ein Tagesticket, welches bis 24:00 Uhr gültig ist. Für einfache Fahrten benötigt man Münzen für den Automaten, es gibt aber auch Schalter, um Scheine zu wechseln, falls das Kleingeld knapp ist.

 

#2

Eine weitere Möglichkeit der Fortbewegung ist das Expressboat (Orange Route) entlang des Chao Phraya. Das Ticket kostet 15 Bath pro Nase. Meistens kann es ziemich kuschelig an Board werden, denn dieses wird auch von den Einheimischen gerne benutzt.

 

#3

Das Khlong Boat (Kanalboat) ist eine einfache und billige Methode sich innerhalb der Kanäle fortzubewegen, die Stationen sind aber nicht immer so einfach zu finden. Eine Route kann ich z.B. vom Golden Mount (Station direkt nach der Brücke) bis zum Siam Centre empfehlen. Eine Fahrt kostet 8 Bath pro Person.

 

#4

Das liebe Tuktuk. Lustig ist die Fahrt auf jeden Fall, aber hier sollte man aufpassen – vor allem beim Preis. Es kann schnell passieren, dass man einen Zwischenstopp bei einem Juwelier oder bei einem Schneider in einem Hinterhof einlegt. Auch sollte man wissen, dass es 2 unterschiedliche Arten von TukTuk gibt. Das „Touri-TukTuk“mit bunten Aufschriften wie V.I.P. und das „normale“ TukTuk, welches meist kleiner und unscheinbarer wirkt. Man kann diese auch an der Farbe der Nummerschilder erkennen – das „richige“ TukTuk hat nur gelbe Nummernschilder. Prinzipiell sollte man davon ausgehen, dass Strecken innerhalb der Stadt schon für 40-60 Bath zu haben sind und nicht 500 Bath kosten. Es hilft auch, wenn ein Einheimischer ein TukTuk anhält und den Preis verhandelt :).

 

#5

Auf keinen Fall immer alles glauben was einem gesagt wird. Nein, es gibt nicht jeden Tag buddhistische Feiertage, die einen davon abhalten, Tempel zu besichtigen und wofür man als Alternative eine Tuk-Tukfahrt angeboten bekommt. Nein, 3000 Bath ist nicht günstig für eine 1-stündige Boatsfahrt in einem Long Tail Boat am Chao Phraya. Nein, man möchte keinen Trick sehen oder die Hand auf der Straße gelesen bekommen. Durch viele unterschiedliche Aktionen hat man leider manchmal das Gefühl, dass dir jeder das Geld aus der Tasche ziehen möchte. Wenn man sieht, wie manche Menschen abseits der schönen Shoppingmeilen und Hotels leben, versteht man leider auch den Hintergrund. Trotzdem sollte man sich hier nicht immer in die Irre führen lassen.

 

#6

Handeln. Auf Märkten, in vielen Geschäften und eben auch für Boot- und TukTukfahrten ist es in Bangkok üblich, den Preis zu verhandeln. Prinzipiell werden diese natürlich viel zu hoch angesetzt und man einigt sich später auf einen Preis in der Mitte. Es gibt allerdings auch Läden oder Situationen, wo das Verhandeln eher negativ ankommt oder man dadurch dann einen Nachteil ziehen kann (z.B. sieht man dann weniger an den geplanten Dingen bei der Bootsfahrt). Hier immer darauch achten, dass der Inhalt bzw. das Angebot dann auch noch dasselbe ist.

 

#7

Trotz der Vorsicht, die geboten ist, gibt es unglaublich viele freundliche und nette Menschen, die dir schnell ein Lächeln schenken. Es stimmt also, dass Thailand das Land des Lächelns ist. In vielen Situationen wird auch versucht, einem zu helfen. Egal ob im Tempel, auf der Straße oder am Pier wird man oft angequatscht. Hier sollte man zwar vorsichtig, aber trotzdem immer respektvoll und auch offen gegenüber den Thais sein – manche meinen es ohne einen Hintergedanken einfach nur gut mit einem.

 

#8

Viele Thais sprechen in Bangkok wenig bis kaum Englisch. Das Problem dabei ist, dass man oft nicht genau weiß, ob sie einen verstanden haben oder nicht, denn sie sagen trotzdem yes yes und lächeln einen ganz lieb an ;-).

 

#9

Klopapier – in den meisten öffentlichen Toiletten gibt es kein Klopapier und man darf dieses auch nicht in die Toilette werfen. Die Alternative dazu werde ich jetzt nicht genauer erläutern, ich möchte es nur erwähnt haben ;-).

 

#10

Es gibt zahlreiche Wechselstuben und es bewährt sich dort sein Geld zu wechseln. Besonders gut ist die Wechselstube „Super Rich„, die neben dem besten Kurs auch noch gratis Wasserflaschen anbietet. Eine gibt es zum Beispiel an der Haltestelle der Skytrain Siam. Wichtig – der Reisepass wird für den Geldwechsel benötigt.

 

#11

Der Buddhismus hat einen sehr hohen Stellenwert in Thailand. Es ist daher wichtig, sich beim Betreten von Tempeln angemessen zu kleiden. Daher mindestens knielange Hosen und Kleider sowie bedeckte Schultern. Als Frau am besten immer ein Jäckchen und einen Schal zum Umbinden um die Hüfte mitnehmen, so kommt man auch sicher in den Königspalast. Beim Betreten werden im Tempel die Schuhe ausgezogen.

 

#12

Der Königspalast ist ebenfalls ein essentieller Bestandteil der thailändischen Kultur und wird auch von den Thais (meist in schwarzer Kleidung) im Trauerjahr ihres Königs aufgesucht. Ich war auch dort – nur leider habe noch nie in meinem Leben so viele Menschen und vor allem Touristen auf einmal gesehen. Ich werden mich nieeee wieder über Menschenmassen in der Getreidegasse in Salzburg beschweren, versprochen. Die vielen, vielen, vielen Menschen nehmen dem schönen Ort leider jegliche Atmosphäre und ich war einfach nur froh, als ich mich wieder zurück nach draußen gekämpft habe – ohne Blick auf den Smaragdbuddha. Entweder früh aufstehen oder meiner Meinung nach auf dieses Erlebnis verzichten.

 

#13

Der Verkehr auf Bangkoks Straßen ist enorm und trotz Zebrastreifen oder grüner Fußgeherampel wird von den Verkehrsteilnehmern oft keine Rücksicht auf Verluste gemacht. Die Straßenüberquerung stellt daher manchmal eine richtige Herausforderung dar. Hier am besten an die Thais halten. Tief durchatmen, Augen zu und um Gnade winseln.

 

#14

Die bekannte Rooftopbar im Lebua State Tower ist aus meiner Sicht ein Muss. Auch wenn die Preise für thailändische Verhältnisse wahnsinnig teuer und der Dresscode gehoben ist, ist der Ausblick und auch die Kuppel oben toll! Übrigens gibt es oben 2 Bars, die zweite befindet sich auf der Hinterseite, ist aber mit House-Musik und nettem Ambiente ebenfalls zu empfehlen.

 

#15

Ein Hotel mit Rooftop Pool auswählen. Es hat sich absolut bewährt und wenn einem der Stress und die Hektik unten zu viel wird, kann man sich schön nach oben verziehen. Im kühlen Pool am Abend lässt sich die tolle Aussicht und das Treiben unten auf den Straßen von oben genießen. Ein heißer Tipp ist zum Beispiel das Eastin Grand Hotel Sathorn. Für 50 Euro pro Person pro Nacht bekommt man dort ein tolles Zimmer, ein hervorragendes Frühstück und einen unglaublichen Pool :).

Na habt ihr jetzt richtig Lust auf Bangkok bekommen?

Eure

Lisa

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