Frischgepresster Vitaminkick im DIY-Trinkglas

Vitaminkick gefällig?

Wer kennt das nicht – nach einer langen, arbeitsreichen und intensiven Woche freut man sich umso mehr auf ein wohlverdientes Wochenende. Viele private Erledigungen, Freunde und Familie sind vielleicht auf der Strecke geblieben, denen man sich an den freien Tagen im vollen Umfang widmen möchte. Kaum ist man jedoch zu Hause, beginnt neben der noch anfänglichen Euphorie, die Motivation zu schwinden und mit ihr die Energie. Die Couch ruft immer lauter nach Aufmerksamkeit und nach einem erbitterten Kampf (der circa ein paar Millisekunden andauert), landet man schließlich erschöpft und ohne Energie dort (und erhebt sich oft erst wieder wenn andere Bedürfnisse wie Hunger oder Durst größer werden). Diese kleine Pause ist an manchen Tagen sehr erfrischend und liefert eine unbedingt notwendige Regenerationsphase für Körper und Geist, aber manchmal ist sie schlichtweg das Todesurteil für unsere Motivation und man fühlt sich richtig erschöpft. Kein glorreicher Start für ein produktives Wochenende. Wie wär’s mit einem After-Work-Drink in Form von Vitaminen, der einen schließlich schnell wieder auf die Beine bringt?

After-Work-Drink an der Vitaminbar

Einen absolut leckeren Vitaminkick liefert einem ein frischgepresster Saft aus Karotte, Apfel und Ananas und erwirkt einen Energie-Boost, der oft dringend notwendig ist. Wenn da nicht immer dieser Aufwand wäre…

Schon als Kind hat mich meine Mama regelmäßig mit frischgepressten Säften beglückt und wie so oft weiß man manche Dinge erst richtig zu schätzen, wenn man diese schließlich selbst macht (beziehungsweise machen muss 😉 ). An dieser Stelle wird es wohl höchste Zeit für ein großes Danke an Mama, die viel Zeit und Liebe in die Zubereitung von diversen Gemüse- und Obstsäften investiert hat. DANKE!

Ich kenne das leider von mir selbst, oft reicht die Zeit oder auch einfach der Selbstantrieb nicht einmal dazu, in der Früh schnell ein paar Orangen auszupressen, obwohl ich frischgepressten Orangensaft wirklich heiß liebe. Und hier ist noch nicht mal die Rede von der Zubereitung von ausgefallenen, frischgepressten Gemüsesäften. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass diese Zeit wohl ganz gut investiert wäre und sich Säfte in dieser Art, außer zu einem stolzen Preis an der Vitaminbar im Biosupermarkt, nicht kaufen lassen. Vor allem weiß man 100%ig was in dem Vitamincocktail steckt, ohne zusätzlichem Zuckerzusatz oder Zusatzstoffen und den frischen Geschmack kann kein Saft aus der Packung ersetzen. Und wenn wir ganz ehrlich mit uns sind – mit dem richtigen Handwerkzeug ist der Aufwand gar nicht mehr so groß.

Entsaften, fertig, los!

Nachdem der innere Schweinehund schließlich durch ein paar schlagkräftige Argumente überzeugt wurde, kann’s nun endlich losgehen. Leichter gesagt, als getan. Natürlich ist ein passender Entsafter für ein gutes Endergebnis eine wichtige Grundvoraussetzung. Zugegeben, mein eigener Entsafter, ein ehemaliges Ausstandsgeschenk aus Hotel Mama, ist schon ein sehr altes Modell der Marke Moulinex und sicher nicht mehr das Schickste. Allerdings leistet er noch gute Dienste in angemessener Qualität und ermöglicht einen leckeren Karottensaft, also darf er noch bleiben. Für alle die noch auf der Suche sind – ich habe mich im Netz etwas umgesehen und habe einige Testberichte zu den aktuellen Modellen gefunden. Eine Liste der Top 10 Entsafter bietet einen guten Überblick über die Eigenschaften und Preiskategorien. Speziell auf eine unkomplizierte Reinigung und Spülmaschinentauglichkeit sollte geachtet werden, wenn man keine Lust auf einen Putzmarathon danach hat und einfach seinen Vitamincocktail genießen möchte :).

Entsaftet darf alles werden was schmeckt und lieb ist. Ich kann meinen persönlichen Favoriten Karotten-Apfel-Ananassaft empfehlen, der bei mir sofort Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen weckt. Nicht vergessen: dem Karottensaft einen Schuss Olivenöl beimischen, damit das Betacarotin vom Körper besser aufgenommen werden kann.

DIY Trinkglas

Perfekt inszenieren, lässt sich der fertige Saft in einem Marmeladenglas, welches von mir spontan zum Trinkglas umfunktioniert wurde. Mit Washytape wurde der Deckel von mir etwas aufgehübscht und das schöne daran ist- eine sehr einfach Variante, die nach Lust und Laune geändert und abgewandelt werden kann.

Was ihr dazu braucht:

  • Einmachgläser mit Drehverschluss
  • Hammer
  • Schraubenzieher
  • Washytape
  • eventuell Schleifpapier oder eine Nagelfeile
  • Stohhalme
  • Filzherzen
  1. Dafür ein Loch für den Strohhalm in den Deckel des Glases mit Hilfe von Schraubenzieher und Hammer (optional Bohrmaschine) bohren
  2. Die scharfen Kanten, die durch das Loch entstehen abschleifen und umbiegen.
  3. Mit buntem Washytape bekleben und die verzierten Strohhalme durch das Loch fädeln. Fertig 🙂

Viel Spaß beim Experimentieren wünscht euch

Eure Lisa

 

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