Not to do Liste
Wege zum Glück

Glücksmädl’s Less-of-Liste – weniger ist oft mehr

Weniger ist oft mehr

Wir leben im Paradies. Im Überfluss. Vielen von uns fehlt es eigentlich an Nichts, wir haben von vielen Dingen zu viel und doch nicht genug.
Zu viel Müll, zu viel Stress, zu viele Kilos, zu viele Probleme und zu wenig von dem, was uns eigentlich glücklich macht. Es fehlt an Zeit, Zufriedenheit und Freude. Vielleicht sollten wir uns an dieser Stelle Gedanken über unser Leben machen. Weniger ist vielleicht doch oft mehr. Weniger von manchen Dingen zu haben und zu tun, bedeutet vielleicht auch freier, achtsamer und im weiteren Sinne glücklicher zu sein. Es würde uns oft guttun, weniger zu besitzen und dafür mehr Zeit zum Leben und zum Genießen zu haben.

Less-of-Liste oder auch: Not-to-Do-Liste

Ergänzend zu meiner Happy List habe ich mir somit Gedanken über eine Less-of-Liste gemacht. Von welchen Dingen möchte ich zukünftig weniger haben und weniger machen? Wie kann ich meine Arbeit, meine freie Zeit und somit mein Leben einfacher, manchmal effizienter und vor allem schöner gestalten? Ich streiche gerne Dinge von meinen To-Do Listen und nun gestalte ich eine ganze Liste, mit Dingen, die gar nie auf eine To-Do Liste kommen sollen? Die einfach nur da sind, um nicht gemacht zu werden? Eine traumhafte Vorstellung so eine Less-of-Liste. Da fallen mir durchaus ein paar Dinge ein, die ich gerne mit euch teilen möchte.

1# Über kleine Missgeschicke und Kleinigkeiten aufregen
Manche Dinge sind ärgerlich, aber meist kein Weltuntergang. Stau, Kratzer im Auto, ein kaputtes Glas,.. versuch diese Dinge nicht zu ernst zu nehmen. Mit ein bisschen Übung wirst du merken, dass du plötzlich viel entspannter mit kleinen Missgeschicken umgehen kannst.

2# E-Mailnewsletter
Abonniere nur Newsletter, die dich wirklich interessieren. Du kannst viel Zeit sparen, wenn du Newsletter erst gar bekommst, anstatt diese immer nur zu überfliegen und dann sofort löschen zu müssen. Nimm‘ dir einmal die Zeit und bestelle überflüssige Newsletter ab und sei zukünftig wählerischer, wer dir Newsletter und E-Mails senden darf.

3# Ständig dem Konsumwahn verfallen
Brauche vorhandene Dinge auf, ändere und funktioniere bestehende Gegenstände und Kleidungsstücke um, durchforste deine Vorratskammer. Es spart Zeit, wenn neue Dinge nicht erst gekauft, ausgepackt, irgendwo verstaut und später wieder mühsam entsorgt werden müssen.

4# Zu viele Fotos machen
Wir alle lieben Fotos, aber versuche doch mal, nicht alle Momente zu fotografieren, dafür aber ganz bewusst. Schieße weniger Fotos – oft reichen 1-2 Fotos vom gleichen Motiv. Du sparst dir eine Menge Zeit, da die Fotos nicht aussortiert, gelöscht und archiviert werden müssen.

5# Selbstzweifel und das Gefühl ständig perfekt sein zu müssen
Eindeutig weniger davon! Freu dich, feiere dein Leben.
Du sollst nicht perfekt, sondern glücklich sein.

6# Überflüssige Verträge und Abos
Einige davon machen Sinn, andere leider weniger. Sei mutig und mach dich frei von Dingen, die dir keine Freude oder keinen Sinn machen. Überflüsse Magazinabos, Knebelverträge mit Handyanbieter etc. Nutze jene, die du hast dafür bewusster und mit mehr Freude. Auch wenn es mühsam ist – gehe alle deine Ausgaben, Verträge und Abbuchungen durch und mach dir ein Bild, was du wirklich benötigst und welche davon überflüssig sind.

7# Überstunden
Glücklicherweise lieben wir oft was wir tun und manchmal gibt es auch stressige Zeiten. Vermutlich gibt es aber auch im Beruf die Möglichkeit, effizienter zu arbeiten und so die ein oder andere Überstunde zu sparen. Überleg dir mal, was auf deiner Less-Of-Liste für die Arbeit stehen würde.Ich bin mir sicher ihr habt auch genügend Ideen für eure Less-of-Liste und freu mich über eure Gedanken dazu per E-Mail an info@gluecksmaedl.at oder als Kommentar zum Beitrag. Meine Less-of-Liste findet ihr übrigens als PDF auch  zum Downloaden.

Viel Spaß wünsch euch

Eure

Lisa

1 Comment

  • Servus Lisa!

    Bis auf den letzten Punkt mit den Überstunden (ich mache seit Jahren keine mehr), hast du wohl meine Gedanken gelesen 😉 . Zumindest kann ich jeden dieser Punkte nur unterstreichen – von allem habe ich da viel zu viel. Zu viel ärgern wegen Blödsinn, den man nicht ändern kann (z.B. Stau, gefühlte 20 rote Ampeln hintereinander), zu viele Abos, zu viele Fotos, zu viele Newsletter, manchmal „Clickeritis“ bei einem Online-Riesen …

    Danke fürs dran erinnern 🙂 .

    Have fun
    Horst

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