Happylist
Selbstmanagement & Motivation

Happy List – eine Liste mit Dingen, die glücklich machen

Eine Liste mit Dingen, die glücklich machen

Auch die positivsten, glücklichsten und zufriedensten Menschen haben diese Momente, die Tage und vielleicht auch Phasen, wo sich nicht alles immer heppi peppi anfühlt. Wo die Welt grau und nicht bunt ist, wo du scheinbar mit dem falschen Fuß aufgestanden bist. Wo die gute Laune dahin ist und einzig und allein dieses ich bleibe im Bett liegen-Gefühl bleibt. Ja ich kenne das, ihr kennt das und die anderen knapp 7.476.644.000 Milliarden Menschen da draußen vermutlich auch. Ich bin ein fast grenzenloser Optimist und versuche allen Dingen etwas Positives abzugewinnen, aber trotzdem lassen sich Momente der Trauer, des Ärgers, der Wut oder der Angst nicht vermeiden. Es gibt Momente und Tage an denen ich einfach nicht happy sein kann und will. Punkt.

Allerdings hilft manchmal ein kleiner Anstoß, um mich aus meiner Unzufriedenheit und von der schlechten Laune zu befreien. Eine Erinnerung, ein Geruch oder eine Postkarte mit einem Spruch überzeugt mich plötzlich, dass die Welt eigentlich gar nicht gegen mich ist. In diesem Moment gilt es nur dieses Etwas zu finden, was mir dieses Gefühl vom Glücklich sein, zurückbringt und mich schmunzeln lässt. Wie schön wäre es doch, eine Liste mit Dingen an der Hand zu haben, die genau dieses Gefühl in mir auslösen? Klingt doch irgendwie gut und schon ist die Idee geboren – das Glücksmädl braucht eine Happy List!

Positive Gedanken und Bilder

Das wichtigste Werkzeug beim erstellen der Happy List, ist die Kraft der positiven Gedanken und Bilder. Viele Erinnerungen und Erlebnisse sind mit diesem speziellen Glücksgefühl verbunden und sind somit der wichtigste Anker für viele Dinge, die wir gerne tun. Zum Beispiel die heiße Tasse Kakao, weil es die schon früher immer bei Oma gegeben hat. Ich kann mich genau daran erinnern, wie ich dort auf der Küchenbank mit meiner Tasse Kakao gesessen habe und Oma mir ein Buch vorgelesen hat. Dieser Erinnerung erzeugt heute noch augenblicklich ein wohliges Gefühl in mir und verdammt schöne Erinnerungen.

Genau jene Dinge, gehören ab sofort auf die Happy List und am besten legen wir gleich damit los. So sind wir gewappnet, für jene graue Tage, an denen wir dann schnell unsere Dinge die mich glücklich machen – Liste hervorzaubern können.

Happylist

Glücksmädls Happy List

Was auf meiner Happy List steht? Ein Auszug an vielen kleinen Dingen

  • einen Berggipfel erklimmen – ich liebe die Natur und die Berge. Ganz weit oben habe ich das Gefühl, dass meine Probleme und all die negativen Gedanken im Tal zurückgeblieben sind und sich langsam in Luft auflösen. Dass es oben am Gipfel nur noch die endlose Weite und es für alle Situationen eine Lösung gibt. Das hilft mir, meinen Kopf freizubekommen und wieder klarer zu denken.
  • einen Spaziergang in der Natur unternehmen – wenn gerade kein Berggipfel greifbar ist, hilft auch schon ein Spaziergang draußen im Wald und in der Natur. Hier kann ich zur Ruhe kommen und ebenfalls meine Gedanken ordnen. Die Bewegung hilft, den Geist zu beruhigen.
  • Lieblingssongs (am besten aus einer fertigen Lieblingsplaylist) ganz laut aufdrehen und mitsingen und dazu tanzen – Irgendwie hilft das bei mir fast immer. Musik schafft es, bestimmte positive Emotionen und gute Laune zu erzeugen, die mich irgendwann doch mitreißt (ob ich will oder nicht). Plötzlich wandelt sich mein Frust dann sogar in Motivation um und die ganze aufgestaute Energie lässt sich herrlich nutzen, um noch etwas Gutes damit anzufangen.
  • Andere Menschen glücklich machen und zum Lächeln bringen – bekanntlich verdoppelt sich Glück, wenn man es teilt. Es hilft einen oft selbst, wenn man anderen eine Freude bereiten kann und macht irgendwie auch glücklich, wenn andere glücklich sind. Also warum nicht anderen öfter etwas Gutes tun?
  • Etwas „Sinnvolles“ tun  – was einem im Leben sinnvoll erscheint und was nicht, muss natürlich jeder selbst beurteilen. Allerdings hat man im Alltag und durch all die lästigen Routineaufgaben manchmal das Gefühl, so gar nichts Wertvolles zum Leben beizutragen. Umso schöner ist es, wenn man mal wieder richtig anpacken, jemanden mit Rat und Tat zur Seite stehen kann oder sich sozial engagiert. Fast immer bekommt man durch sein Geben immer mindestens gleich viel an Dankbarkeit und Freude zurück.
  • Ein inspirierendes Buch – Ich liebe es, wenn ich durch Bücher an einem ganz anderen Ort reisen und so meine Welt für eine Zeit um mich herum vergessen kann. Das hilft oft, spürbar Abstand zu gewinnen, auch wenn ich nur in eine Fantasiewelt abgetaucht bin. Lesen entspannt und inspiriert mich und kommt daher eindeutig auf meine Happy List.
  • Einen Gin Tonic mit den Lieblingsmenschen trinken – ja manchmal hilft hier nur eines – ein Glas Gin Tonic mit Gurke und Eis und gute Gespräche mit dem Liebsten, Freunden oder Arbeitskollegen. Ähnlich wie Glück ist auch geteiltes Leid oft halbes Leid und hilft, gemeinsam Kraft zu tanken und neue Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme zu entwickeln.
  • Schreiben und Basteln hilft mir immer, mich besser zu fühlen. Hier tauche ich ebenfalls in meine eigene Welt ein und kann mich auf diese eine Sache voll und ganz konzentrieren. Beides macht Spaß und befreit mich spürbar.
  • Urlaubsfotos und Fotos schöner Momente ansehen  – auch wenn man gerade nicht am Strand oder einen ausgelassenen Abend unterwegs verbringen kann, hilft es mir oft die schönsten Erlebnisse vor Augen zu halten. Oft motivieren mich diese auch, vielleicht das nächste Event oder den nächsten Urlaub zu planen und stimmen mich so irgendwie glücklich.
  • Eine heiße Tasse Kakao (oder mittlerweile auch Cappuccino) löst zwar keine Probleme, aber bewirkt oft Wunder. Eine kurze Auszeit an einem stressigen Tag hilft mir, mich zu entspannen und ein paar Momente voll und ganz zu genießen.
  • Schöne Sprüche und motivierende Texte bringen mich meistens entweder zum Lachen oder zum Nachdenken. Beides hilft, um mir diese Texte als Mantra vor Augen zu halten und irgendwann habe ich diese schließlich verinnerlicht und motivieren mich.
  • Tiere – ja ich liebe Tiere. Auch wenn ich aktuell kein Haustier besitze, kann ich kaum genug von kleinen und großen pelzigen, flauschigen Wesen bekommen. Tiere geben mir irgendwie das Gefühl mit der Welt verbunden zu sein und meist geht mir das Herz auf, wenn ich diese um mich habe. Also wenn alle Stricke reißen – ab in den Streichelzoo 😉
  • Seele baumeln lassen – ich brauche oft die Zeit für mich, in der ich in Ruhe meine Seele baumeln lassen und mich mal wieder einem Reset unterziehen kann. Auch das bewirkt bei mir immer Wunder, um Abstand zu gewinnen und Dinge neutral aus der Vogelperspektive zu betrachten. Ein Urlaub – wenn auch nur kurz – ist ideal dafür.
  • Meditation – gerade, wenn mein Geist unruhig ist, hilft mir Meditation, mich wieder zu beruhigen und zu fokussieren. Auch wenn es am Anfang immer wahnsinnig schwierig ist.

Habt ihr auch schon eine Happy List? Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen inspirieren und ihr legt gleich mit eurer eigenen los.

Eure

Lisa

4 Comments

  • Hallo Lisa!
    Was für ein toller Beitrag! Happy-List. Ich glaube so etwas ähnliches habe ich auch – aber der Name ist mir neu und gefällt mir sehr gut!
    Danke für die schönen Anregungen und deine Offenheit, was deine persönlichen Glücklichmacher betrifft.
    Gerne werde ich zuckünfig öfter bei dir vorbeischauen.
    Freue mich auch über einen Besuch von dir auf http://www.honigperlen.at

    • Hallo Melanie,
      danke für dein Kommentar! Schön, wenn dir mein Beitrag zur Happy List gefällt – ich fand diese Idee auch sehr schön.
      Ich hab schon ein bisschen auf deinem Blog gestöbert und finde ihn wirklich toll! Sehr spannende Artikel – da werde ich bestimmt öfter bei dir vorbeischauen. Alles Liebe Lisa

  • Servus Lisa!

    Das finde ich wirklich super! Ich denke, so eine Happy List muss ich mir auch anlegen. Normalerweise haben wir ja wirklich genügend Dinge, die uns aus einem kleinen oder größeren Tal herausziehen können, die uns glücklich machen. Wir vergessen sie nur einfach zu oft oder nehmen sie zu wenig bewusst wahr.

    So eine Liste „für den Notfall“ zur Hand zu haben, das hat was.

    Danke für diesen Beitrag und liebe Grüße
    Horst

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