Natur Steinalm

Hello again – Glücksmädl ist zurück aus dem Offline Modus

Offline Modus aus – Glücksmädl ein

In letzter Zeit ist es ziemlich ruhig um’s Glücksmädl geworden. Aber keine Sorge, es gibt mich noch. Ich hab‘ mir lediglich eine kurze Auszeit aus dem verrückten, geliebten aber doch auch zum Teil sehr forderten Medienwahnsinn genommen. Pünktlich zur Jahresmitte haben mich viele private Projekte und Herausforderungen auf Trab gehalten und teilweise mein Leben chaotischer, ungewisser, fordernder aber auch lauter und bunter gemacht. Da musste ich kurzfristig zu radikaleren Maßnahmen greifen und meinen Blog sowie Social-Media-Aktivitäten leider hintenanstellen. Glücksmädl ist für mich zu wichtig geworden, um nur halbherzig betrieben zu werden. Wenn ich schreibe, blogge, fotografiere oder mich kreativ austobe, möchte ich es aus Leidenschaft und von Herzen tun und dies war die letzten Wochen irgendwie nicht möglich. Ich war mit dem Kopf nicht bei der Sache. Allerdings kann ich euch beruhigen, auch bei einem Glücksmädl kehrt irgendwann wieder Ruhe ein und bringt den normalen (Alltags-)Wahnsinn zurück ;-).

Zudem habe ich dieses Retreat auch gleich positiv für mich nutzen und mich einem wichtigen Punkt aus meinen Jahresvorsätzen widmen können. Einfach einmal den inneren Offline Modus einzustellen. Auch wenn es am Anfang doch sehr ungewohnt und nicht immer einfach für mich war, habe es mir in der letzten Zeit abgewohnt, jede freie Minute sofort mein Handy zu checken und online zu sein. In der Vergangenheit habe ich mein Smartphone oft kaum aus der Hand gelegt und es war immer an meiner Seite.

Meine Erfahrungen im Offline Modus und was ich daraus mitnehmen kann

In den letzten Wochen hingegen blieb oft gar keine Zeit, auf die am Bildschirm flackernden Nachrichten zu reagieren und es gab Tage, da hatte ich mein Handy kaum in meinem Blickfeld und die Push-Nachrichten ließen mich irgendwann fast ein bisschen kalt. Bitte versteht mich nicht falsch – als Bloggerin sind natürlich das Web, Social Media und vor allem die Beziehungen zu euch und den vielen spannenden Menschen da draußen so wichtig wie die Luft zum Atmen und auch meine privaten Kontakte bedeuten mir sehr viel. Aber es gibt Momente, da kann man Dinge kaum in Worte fassen und man möchte diese einfach nur für sich alleine haben.

In Zuge dessen habe ich auch ein smartphonefreies Wochenende (ich hab mir nur einen kurzen Check von wichtigen Anrufen in der Früh und am Abend gegönnt und ansonsten mein Iphone im Flightmode links liegen lassen) bestritten. Puh das war dann doch eine kleine Herausforderung so ganz auf Handy-Entzug und im kompletten Offline Modus. Vor allem habe ich bemerkt, dass ich in vielen Situationen, in denen ich nicht aktiv agiere, standardmäßig zum Smartphone greife, meine E-Mails oder Facebook checke, anstatt einfach mal aus dem Fenster zu schauen oder meine Umgebung wahrzunehmen. Schade eigentlich, denn erst später bemerkt man, dass man dadurch die wundervolle Wolkenstimmung am Himmel oder das Lächeln einer fremden Person verpasst hat.

Was ich damit sagen will –  aus dieser neuen Erfahrung der letzten Zeit habe ich viel mitgenommen. Zum Beispiel, dass mein Blog immer noch meine große Leidenschaft ist. Dass ich Glücksmädl zukünftig aktiver betreiben möchte, aber dass ich meine Onlinezeiten und Social-Media-Aktivitäten etwas strukturierter und effizienter angehen werde. Dass sich mein Smartphone ab und zu auch einmal mit sich selbst beschäftigen kann und nicht ständig Aufmerksamkeit erfordert (ja wirklich) und dass nicht jede Nachricht, E-Mail oder Kontaktanfrage sofort auf die Sekunde beantwortet werden muss. Wie in allen Bereichen im Leben sollte es auch bei der Mediennutzung eine Balance zwischen online und offline geben und diese werde ich zukünftig auch wieder mehr im Auge behalten. Ich freu mich aber nach der längeren Durststrecke wieder richtig darauf, euch mit aktuellen Inhalten, Fotos und Posts versorgen zu können.

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Woche und auch ein paar schöne Momente im Offline Modus.

Eure

Lisa

5 Comments

  • Horst Gassner 22. August 2017 at 21:41

    Servus Lisa!

    Sehr schöner Beitrag! Werde ihn von meinem Beitrag aus zu diesem Thema verlinken 🙂 .

    Ja, es ist wirklich genauso, wie du es schreibst: man greift fast schon automatisch zum Smartphone, um sich – irgendwie – damit zu beschäftigen. Instagram, FB, was auch immer.

    Have fun
    Horst

    Reply
    • Lisa Mayrhofer 22. August 2017 at 21:49

      Hallo Horst,

      vielen Dank – sehr gerne

      Stimmt, ab und zu sollte man sich dieses Verhalten mal wieder bewusst werden :).

      Bis bald,
      Alles Liebe
      Lisa

      Reply
  • ByteBros 30. August 2017 at 22:25

    Schön geschrieben und gedacht Lisa,
    das passt genau zu etwas das mir auch im Kopf herumgeht und bald in einem Beitrag verfasst wird.
    Deine Gedanken dazu werde ich gerne aufgreifen und natürlich velrinken.

    Reply
    • Lisa Mayrhofer 31. August 2017 at 0:18

      Danke dir für dein nettes Kommentar Clemens 🙂 sehr gerne & natürlich auch gerne umgekehrt!

      Reply
    • Horst 31. August 2017 at 13:42

      Servus Clemens!

      Das beschäftigt uns Blogger (insbesondere uns, aber sicher nicht nur) alle irgendwann. Es wird einfach zuviel. Zumeist schlittert man ja eher unbewusst immer weiter in die sozialen Medien, bis man dann merkt: hoppala – schon wieder 1 Stunde verbraten…

      Have fun
      Horst

      Reply

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