Sport

Was Sport mit Glück zu tun hat

Sport macht glücklich?

Vor allem in den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass Glück für mich sehr vielseitig ist. Neben den kleinen Glücksmomenten im Leben, Reisen, Spaziergänge in der Natur und Zeit für mich und meine Lieblingsmenschen, zählt aber schon immer auch Sport für mich zu meinen Glücksfaktoren.

Ja oft ist es anstrengend, man stößt an vermeintliche Grenzen und es erfordert viel Disziplin, sich fitzuhalten und regelmäßig Sport zu betreiben. Nach einem anstrengenden Arbeitstag noch ins Fitnessstudio zu gehen, bei Regen oder Schnee draußen zu laufen oder früh aufzustehen, um einen Gipfel zu erklimmen oder auf der Skipiste zu stehen, ist nicht immer einfach. Ja und manchmal verliert man auch den Kampf gegen sich selbst und fährt doch nach Hause und legt sich unproduktiv vor den Fernseher, bleibt doch lieber im Bett oder trinkt lieber einen Cocktail mit Freunden (und auch das ist vollkommen ok, da es die Dinge sind, die das Leben ausmacht).

Allerdings ist eine gewisse Routine für seine sportlichen Aktivitäten entscheidend und es ist einfacher, wenn man diese Regelmäßigkeit in seinen Alltag integriert. Denn dann wird Sport schnell Teil der Wochenplanung, man steigert sich langsam aber sicher und Sport kann so viel zum persönlichen Glück beitragen. Man fühlt sich fitter und selbstbewusster, wird beweglicher, kann Stress abbauen, hat Erfolgserlebnisse, wächst über sich hinaus und lernt schlussendlich viel über sich selbst. Wichtig dabei ist nur, die richtige Aktivität für sich zu finden, die einem grundsätzlich Spaß macht (lassen wir jetzt mal die Momente, wo man generell einfach keine Lust hat, mal zur Seite 😉 ).

 Berge, Tennisplätze, Sportkleidung und ich

Ich persönlich kann mich natürlich sehr glücklich schätzen (zu mindestens im Nachhinein – danke Mama 🙂 ), dass ich dieses Gen für sportliche Aktivitäten förmlich in die Wiege gelegt bekommen habe. Schon als Kind wurde ich zu Wandern, Mountainbiken, Skifahren, Skitouren gehen, Snowboarden und Tennis spielen motiviert und ich hatte zwar nicht immer, aber grundsätzlich oft sehr viel Spaß daran. Auch am Laufen und am Fitnessstudio habe ich irgendwann Gefallen gefunden und beides von meiner Mama abgeschaut. Wenn ich so zurückblicke, bin ich sehr dankbar dafür, dass sie mich auf so viele Berge geschleppt, über Skipisten oder den Tennisplatz gejagt und mich zum Vitaclub überredet hat. Auch wenn ich nicht alle Sportarten kontinuierlich beibehalten habe, ist es wohl der Verdienst meiner Mama, dass Sport für mich zum Leben dazugehört wie die Luft zum Atmen und dass mich dieser oft auf den Boden zurückholt, wenn alles zu viel wird. Mich ausgeglichener macht und ich gelernt habe, im Leben nicht immer sofort aufzugeben und auch viel Neues auszuprobieren.

Der richtige Sport ist nicht Mord

Ich weiß mittlerweile, dass das nicht selbstverständlich ist und viele Kinder und junge Menschen einfach nie von den Eltern zu Sport motiviert werden. Die nicht diese Glücksmomente erlebt haben, die Sport einem bringen kann. Wie an traumhaft schönen Tagen auf hohen Gipfeln zu stehen, durch unberührte Natur zu wandern oder sich im Fitnessstudio auszupowern und seine Ziele zu erreichen. Es schöpfen bestimmt nicht alle diese Energie daraus, die ich davon schöpfen kann und die Interessen sind (Gott sei Dank) sehr unterschiedlich. Jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass Sport, in welcher Form auch immer und es muss nicht immer sofort Extremsport sein, dazu beiträgt, viel über sich selbst zu lernen. Es stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und es ist nur die Kunst, das Richtige für sich zu finden.

Sei es Yoga, Tanzen, Laufen, Radfahren, Fußball, Schwimmen, EMS-Training oder spezielle Kurse im Fitnessstudio – es gibt so viele Möglichkeiten und es zahlt sich definitiv aus, Zeit in seinen eigenen Körper zu investieren. Auch hat Sport einen weiteren positiven Nebeneffekt – man schafft Dinge gemeinsam, er ist oft gesellig oder erfordert Teamplay und man hat somit die Chance tolle Glücksmomente mit anderen zu teilen.

Sport

Was ist denn eure Lieblingssportart?

Ich wünsche euch eine schöne (und vielleicht auch sportliche) Woche.

Eure

Lisa

2 Comments

  • horstgassner 5. Mai 2017 at 20:40

    Servus Lisa!

    Ja, Sport ist ungemein wichtig! Und wie du schreibst, muss es nicht immer gleich im Aufstellen neuer Rekorde enden. Wichtig ist, dass man sich regelmäßig bewegt, denn je länger man pausiert, desto schlimmer wird der innere Schweinehund.

    Einfach raus, wenn man wenig Lust verspürt und sich die Freiheit nehmen, im allerschlimmsten Fall wieder umzukehren, wenn es so gar nicht „zünden“ will. Das passiert mir aber fast nie, denn sobald man einmal unterwegs ist, kommt die Lust ganz schnell von selbst.

    Und beim Wandern kommen mir immer die besten Ideen, auch wenn ich gar nicht nachdenke ;). Wandern macht einfach den Kopf frei!

    Have fun
    Horst

    Reply
    • Lisa Mayrhofer 9. Mai 2017 at 19:33

      Hallo Horst,
      vielen Dank für dein Kommentar – ich freu mich sehr darüber! Das stimmt, eine gewisse Regelmäßigkeit ist sehr wichtig und man merkt aber auch recht schnell, dass einem diese fehlt, wenn man mal länger aus seinem Rhythmus kommt.
      Ich kann dir nur zustimmen und speziell beim Wandern fühle ich mich frei, habe tolle Ideen und es gelingt mir meist ganz gut, Dinge aus der Vogelperspektive zu betrachten. 🙂
      Liebe Grüße Lisa

      Reply

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