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SelbstfindungSelbstmanagement & Motivation

Visionboard erstellen – Visionen statt Vorsätze

Visionen statt Vorsätze

Weihnachten und die Feiertage sind vorbei. Es ist Schluss mit den zahlreichen üppigen Weihnachtsessen, dem Kekskoma und natürlich mit dem Glühwein. Das alles gehört der Vergangenheit an – dem letzten Jahr genauer gesagt. Im neuen Jahr wird alles anders. Es wird an der Figur gefeilt, optimiert und am neuen Ich gearbeitet und viele gute Vorsätze gefasst. So gut die Absichten am Anfang auch sind, irgendwie enden viele davon aber wieder in diesem bösen, schwarzen Loch. Im Nichts. Die Gründe sind typisch: Ziele zu hoch oder nicht definiert, der falsche Zeitpunkt oder einfach die falschen Absichten. Wieder einmal.

Ich habe keine Vorsätze (mehr). Ich entscheide mich bewusst dagegen und doch gefällt mir diese Motivationsquelle, die aus so einem Jahreswechsel entspringt. Ein neues Jahr, ein Neubeginn, ein frischer Start. Es fällt einfach leichter, mit gewissen Dingen abzuschließen und neu zu beginnen. Diese Energie und Motivation nutze ich auch für mich, aber in Form von Visionen anstatt von Vorsätzen. Und glaubt es mir, das ist ein gewaltiger Unterschied.

Visionen verkörpern ein Zielbild, die Träume und Wünsche tief in unserem Herzen. Egal ob diese im Moment realistisch, materiell oder nicht greifbar sind, sie sind tief im Inneren vorhanden. Sie sind der Grund, warum wir Dinge tun und bestimmen wie wir unsere Prioritäten setzen. Glücklicher zu werden ist somit nie die Vision, sondern nur ein Vorsatz und sagt noch lange Nichts darüber aus, woher die Motivation dafür kommt. Jene Motivation, die entscheidend für den Erfolg ist. Daher habe ich mich für ein Visionboard für das Jahr 2019 entschieden. Und immerhin sagen diverse Horoskope mein Glücksjahr voraus – das kann nur gut werden oder ?

Warum ein Visionboard?

Für den Blog habe ich schon letztes Jahr ein kleines Visionboard erstellt und auch wenn ich nicht alle meine gewünschten Ziele und Träume verwirklicht habe, gabe es durch die grafische Darstellung viele Fortschritte. Die Visualisierung am Visionboard in Form von Bildern, Zahlen und Sprüchen hat daher mehrere große Vorteile:

  • Klarheit und bewusstes Auseinandersetzen mit unseren Träumen und Visionen. Oft leben wir so vor uns hin. Gefangen im eigenen Hamsterrad und ohne eigentlich zu wissen was uns wichtig ist oder wovon wir träumen.
  • Kreative Anordnung der Visionen. Egal ob ähnliche Themen gruppiert (Clustering) werden oder das Visionboard wild durcheinander angeordnet wird. Hauptsache für einen selbst macht es Sinn. Der Kreativität werden hier also keine Grenzen gesetzt.
  • Bilder und Grafiken merken wir uns bekanntlich besser als Text. Durch die Visualisierung prägen sich unsere Wünsche besser ein und sind greifbarer.
  • Prominenter Platz in unserem Gedächtnis. Desto öfter das Visionboard betrachtet wird, umso mehr werden die Visionen verinnerlicht.

Was soll auf das Visionboard?

Welche Art von Visionboard möchte ich gestalten und was soll da drauf? Die wichtigsten Fragen überhaupt für die Erstellung. Es gibt mehrere Arten:

  • Allgemeines Visionboard für deine gesamten Visionen im Leben. Dieses wird eventuell upgedatet, sollte sich einmal etwas ändern.
  • Jahres-Visionboard für die wichtigsten Visionen für das kommende/ aktuelle Jahr
  • Berufliches Visiionboard, falls dieses getrennt von den privaten Visionen geführt werden soll

Ist einmal klar welche Art von Board es sein soll, kommen wir zum eigentlichen Teil. Auf das Visionboard darf alles was nicht nur in deinem Kopf, sondern vor allem in deinem Herzen ist.

  • Was möchte ich in meinem Leben (er)schaffen, erreichen oder tun?
  • Was gibt mir Sinn?
  • Wohin möchte ich mich entwickeln?
  • Was möchte ich lernen?
  • Wie möchte ich sein, leben, arbeiten oder wohnen?
  • Was macht mir Freude?
  • Wo liegen meine Talente?
  • Was sind meine tiefsten Sehnsüchte und Überzeugungen?

Ich selbst habe mich für ein Jahres-Visionboard entschieden. Die Visionen sind dadurch für mich schon ein bisschen konkreter und greifbarer und fühlt sich für mich im Moment richtig an.

Ein Visionboard basteln

Nachdem wir wissen wie und was auf das Visionboard soll, kommt (für mich) der schönste Teil. Das Basteln und Zusammenstellen. Dafür braucht man einen Karton oder Papier in A3 (oder größer), alte Magazine, Zeitungen und Zeitschriften, Stifte, Schere und Kleber und natürlich viel Fantasie.

Es ist auch nicht unbedingt notwendig, dass die Visionen schon vorher alle definiert werden. Einige kommen bestimmt noch während der Erstellung. Es werden die Zeitschriften durchforstet, Inspiration im Web gesucht, gezeichnet, gemalt, skizziert – alles was das Herz begehrt. Ich habe einfach meinen kreativen Flow genutzt und hatte vor allem eine Menge Spaß daran.

Und sollte es mit der Kreativität nicht so klappen – kein Weltuntergang. Nicht immer hat man die passende Dosis an Fantasie parat. Dann wird das Visionboard einfach auf die Seite gelegt und später weitergearbeitet. Alles im eigenen Tempo und ohne Eile.

Ziele und Umsetzung

Wenn das Visionboard fertig ist, schaut man erst mal auf ein buntes, wildes Konstrukt mit vielen schönen Dingen, die das Herz gleich höher schlagen lassen. Selbstverständlich ist dieses Kunstwerk nicht dafür gedacht, dass es in irgendeiner Schublade verstaubt. Suche dir einen schönen Platz im Büro, im Zimmer oder in der Wohnung, der vor allem sichtbar für dich ist. Soll es nicht so prominent sein, ist auch die Innentür im Kleiderschrank, im Küchenschrank, etc. ein guter Platz. Hauptsache man kommt regelmäßig daran vorbei.

Denn nun sollen sich die Visionen und Träume noch mehr verinnerlichen und laufend vor dem geistigen Auge erscheinen. Bei mir klappt’s schon nach ein paar Tagen und meine Aktivitäten und Aufgaben richte ich schon stärker nach meinen Vorstellungen aus.

Damit die Visionen aber nicht nur Visionen bleiben, sondern auch verwirklicht werden, helfen konkrete Ziele die wir von den Träumen ableiten. Ich habe dafür eine eigene Liste erstellt und Ziele genauer definiert.

Beispiel:

Auf meinem Visionboard gibt es einige Bilder zu Traumdestinationen für die nächsten Reisen. Es handelt sich dabei um einen schönen Sandstrand, Meer, die Skyline einer Stadt, aber richtig konkret ist das noch nicht.

Auf meinem Zielesheet wird es schon wesentlich klarer. Die in Frage kommenden Destinationen, der Reisezeitraum und die Reisedauer. Es handelt sich dabei schon um ein konkretes Ziel um meiner Vision näher zu kommen.

Der letzte Teil ist nun die Umsetzung. Die Aktivitäten und die vielen kleinen Schritte, die wir täglich machen, werden idealerweise auf die Träume und Visionen ausgerichtet und schließlich auf die gewünschten Ziele. So kommen wir unseren Träumen täglich ein Stück näher und wir fühlen noch mehr warum wir eigentlich jeden Morgen aufstehen. Ein wunderbares Gefühl.

Ein gutes und vor allem glückliches neues Jahr wünsche ich euch.

Eure Lisa

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